
BIOGRAFIE
Simone Menezes ist eine internationale Dirigentin und Künstlerische Leiterin mit Sitz in Paris, bekannt für ihre seltene Fähigkeit, musikalische Exzellenz, visionäre Programmgestaltung und die Schaffung großangelegter Kulturprojekte mit weltweiter Wirkung zu vereinen.
Als eine der prägenden Persönlichkeiten der internationalen Musikszene hat sie u. a. das Los Angeles Philharmonic, das Philharmonia Orchestra, das BBC Scottish Symphony Orchestra, das hr-Sinfonieorchester, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Orchestre de Paris, das Gürzenich-Orchester Köln, das Osaka Symphony Orchestra, das Vienna Chamber Orchestra, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und das Orchestre de Chambre de Paris dirigiert. Sie hat in bedeutenden internationalen Konzertsälen gastiert, darunter die Philharmonie de Paris, das Wiener Konzerthaus, die Pierre Boulez Saal in Berlin und die Kölner Philharmonie.
Über das Podium hinaus ist Simone Menezes die Initiatorin interdisziplinärer Projekte, die neu definiert haben, wie Konzertmusik mit zeitgenössischem Publikum in Dialog tritt. Ihr Projekt Amazônia — entstanden in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Sebastião Salgado und der Philharmonie de Paris, das Musik von Villa-Lobos und Philip Glass mit Salgados ikonischen Fotografien verbindet — wurde mit mehr als 15 Orchestern weltweit aufgeführt. Ihr audiovisueller Dokumentarfilm Metanoia erhielt den Preis für das „Beste Video in der Kategorie Performance & Documentaries” bei den International Classical Music Awards 2023.
Scheherazade, a Tale wurde 2024 für den Deutschen Kritikerpreis nominiert. Ihre Ravel-Aufnahme mit dem Pianisten François-Xavier Poizat und dem London Philharmonia Orchestra wurde von der Gramophone mit dem „Editor’s Choice” ausgezeichnet.
Im Jahr 2025 beauftragte sie die Uraufführung von Fazil Says Klavierkonzert Mother Earth. Sie hat Werke von John Adams, Thomas Adès, Philip Glass, Arvo Pärt, Toru Takemitsu und Gabriela Ortiz uraufgeführt und pflegt enge künstlerische Zusammenarbeiten mit Fazıl Say, Gautier Capuçon, Kaija Saariaho und Paavo Järvi.
Als Gründerin und Künstlerische Leiterin des Ensemble K hat sie eine der markantesten kuratorischen Stimmen in der zeitgenössischen klassischen Musik aufgebaut — eine Plattform, die musikalische Traditionen, künstlerische Disziplinen und ein weltweites Publikum miteinander verbindet. Ihre Arbeit erstreckt sich auf bedeutende internationale Bühnen, darunter die Weltausstellungen in Dubai und Osaka, sowie auf Partnerschaften mit Institutionen und Marken wie Cartier und Zurich Insurance.
Simone Menezes studierte in São Paulo, Paris und an der Royal Academy of Music in London. Sie wurde von Paavo Järvi mentoriert.
Sie gehört zu den 100 Women of Culture in der Kategorie Musik.
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Simone Menezes
Dirigentin und Leiterin von K, Kammerorchester
MUSIK