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BIOGRAFIE

„Mit großer Liebe zum Detail und einem tiefem Verständnis für orchestrale Klangfarben bringt Simone Menezes die Musik auf faszinierende Weise zum Klingen – diese Künstlerin ist eine echte Entdeckung!“ – Concert Classic

 

Souverän und mitreißend gestaltet Simone Menezes Programme von hoher kuratorischer Qualität und musikalischer Stringenz. Die italienisch-brasilianische Dirigentin, die ihren Lebensmittelpunkt seit vielen Jahren in Frankreich hat, versteht sich als Brückenbauerin zwischen verschiedenen musikalischen Traditionen und künstlerischen Disziplinen. Ihr Repertoire spannt den Bogen von Komponist:innen des klassischen europäischen Kanon wie Beethoven und Brahms über Tschaikowski und die französischen Impressionisten bis hin zu Werken aus dem lateinamerikanischen Konzertrepertoire.

 

Engagements der letzten Jahre führten sie u.a. zum Los Angeles Philharmonic, BBC Scottish Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, hr-Sinfonieorchester, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Osaka Symphony Orchestra, Wiener Kammerorchester, ORF Radio- Symphonieorchester sowie zum Orchestre de Chambre de Paris. Dabei trat sie in führenden internationalen Konzertsälen wie der Philharmonie de Paris, dem Wiener Konzerthaus, dem Pierre Boulez Saal in Berlin oder der Kölner Philharmonie auf. Als Dirigentin hat Simone Menezes zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponist:innen zur Uraufführung gebracht, darunter neue Stücke von John Adams, Thomas Adès, Philip Glass, Arvo Pärt, Toru Takemitsu, Gabriela Ortiz und anderen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Fazıl Say, Gautier Capuçon, Thomas Adès, Kaija Saariaho, Philippe Hersant und Paavo Järvi. 2025 gab sie die Uraufführung des Klavierkonzerts Mother Earth von Fazil Say in Auftrag.

 

Ein wesentlicher Fokus in der Arbeit von Simone Menezes liegt in der kuratorischen Gestaltung und künstlerischen Realisierung interdisziplinärer Programme. Mit dem von ihr gegründeten und geleiteten Ensemble K entwickelte sie 2022 das dokumentarische Konzertprojekt Metanoia mit Werken von Puccini, Bach und Pärt, ausgezeichnet bei den International Classical Music Awards 2023 mit dem Preis für „Best Video in Performance & Documentaries“.

2020 entstand in Zusammenarbeit mit dem gefeierten Fotografen Sebastião Salgado sowie der Philharmonie de Paris das Projekt Amazônia, das Fotografien von Salgado mit Kompositionen seines Landsmannes Heitor Villa-Lobos und Werken von Philip Glass verbindet. Als Dirigentin war Simone Menezes mit Amazônia bisher bei über 15 Orchestern auf der ganzen Welt zu Gast, u.a. im November 2025 beim Gürzenich-Orchester Köln.

 

Weitere Engagements der Saison 2025/26 führten sie bisher zudem u.a. zum Orchestre Philharmonique Royal de Liège sowie in den kommenden Monaten zum Orchestre de Paris, dem Brazilian Symphony Orchestra, National Orchestra of Chile sowie mit ihrem eigenen Ensemble K auf Konzerttourneen durch Frankreich und Südamerika. Im Rahmen des Crescendo Summer Institute 2026 in Tokaj gibt sie ihr Wissen an junge Nachwuchskünstler:innen im Bereich Kammermusik weiter.

 

Ihre CD- und Konzertprojekte der letzten Jahre sind nicht zuletzt in der internationalen Fachpresse wiederholt auf große Resonanz gestoßen. So erhielt beispielsweise ihr 2023 entwickeltes Ravel- Projekt – einschließlich einer Aufnahme mit dem Pianisten François-Xavier Poizat und dem London Philharmonia Orchestra – die Auszeichnung „Editor’s Choice“ des Gramophone Magazine. 2024 wurde Scheherazade, a Tale für den Deutschen Kritikerpreis nominiert.

 

Simone Menezes studierte in São Paulo und Paris sowie an der Londoner Royal Academy of Music bei Colin Metters. Zu Beginn ihrer Laufbahn wurde sie von Paavo Järvi betreut. Zunächst baute sie in Lateinamerika eine erfolgreiche Karriere als Chefdirigentin und Gastdirigentin auf, bevor sie sich endgültig in Europa niederließ. Seitdem ist sie regelmäßig weltweit tätig. Bei internationalen Großereignissen wie den Weltausstellungen in Dubai und Osaka sowie in Kooperationen mit Marken wie Cartier und Zurich Insurance gestaltet sie eindrückliche Konzertformate von großer Reichweite.

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FRAUEN

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DEN KULTUR

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Simone Menezes

Dirigentin und Leiterin von K, Kammerorchester

MUSIK

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